Project Pitchfork – Akkretion Tour 2018 TAG1 Frankfurt/Main

Project Pitchfork – Akkretion Tour 2018 TAG1 Frankfurt/Main
Donnerstag | 15. März 2018 | 20:00 Uhr


Electronic Dance Art
präsentiert

Das Eröffnungskonzert zur
Project Pitchfork Official
Akkretion Tour 2018!
Donnerstag, 15. März 2018
DAS BETT

Einlass: 20:00h
Beginn: ca. 21:00

Wie im Jahre 2016 kommen Project Pitchfork Official wieder nach Frankfurt am Main in DAS BETT. Und auch wie beim letzten Mal, werden sie 2 Tage für Euch spielen. Mehr dazu demnächst! Als besonderes Bonbon, dieses Jahr sogar das Eröffnungskonzert für die Hardcorefans aus Frankfurt 😉

Der VVK ist bereits gestartet!

EDA-RESERVIX-TICKETSHOP:
https://www.depecheboot.de/vorverkauf/adedashop/

PP-TICKETSHOP:
http://bit.ly/PP_2018_FFM

FB-EVENT Tag1: https://www.facebook.com/events/1993885274222617
FB-EVENT Tag 2: https://www.facebook.com/events/348459232248832

*********

Was kann man noch über PROJECT PITCHFORK schreiben? Über eine Band, die ein ganzes Genre aus der Taufe gehoben, ein Heer an Epigonen herangezüchtet und doch nie eingesehen hat, das Zepter auch nur einmal aus der Hand zu legen? Zählen nicht die unzähligen Klassiker mehr, die bereits die zweite Generation leidenschaftlicher Dark-Electro-Jünger auf die Tanzflächen treiben? Wiegt nicht eine Anekdote wie die, dass es PROJECT PITCHFORK waren, die RAMMSTEIN einst als Tour-Support dabei hatten, schwerer als jedes Wort?

Project PitchforkNun, vielleicht kann man ja doch noch etwas schreiben. Das hingegen ist einzig und allein der Tatsache geschuldet, dass PETER SPILLES nicht müde wird, sich, sein Projekt und seinen Sound stetig neu zu erfinden, seine Kunst immer wieder zu reflektieren, neu zu verorten und sich nie auf den Lorbeeren seines bisherigen Schaffens auszuruhen. Wie dieses theoretische Gefasel in Musik gefasst klingt, zeigen die Titanen des düsteren Electro auf „Blood“. Keine Kampfansage, kein Aufmucken, keine bemühte Steigerung in immer lächerliche Extreme oder Plattitüden. Nein, „Blood“ ist nichts Geringeres als ein weiterer stählerner Beweis, dass jedwede Revolution, jeder kümmerliche Putschversuch schon an diesem Bollwerk namens PROJECT PITCHFORK zerschellen wird. Bis hier und nicht weiter – das gilt auch nach über 20 Jahren Bandgeschichte.

An unseren Händen klebt Blut. Das ist in Zeiten wie diesen nichts ungewöhnliches, wird uns von „Blood“ aber auf überaus nachdrückliche Weise vor Augen geführt. Der ebenso simple wie effektive Albumtitel ist als großes Oberthema, aber auch als Vorsilbe aller Tracks dieses wuchtigen Angriffs zu verstehen. Die Stücke heißen „Moon“, „Loss“ oder „Money“, an sich alltägliche Worte, die erst unter Zuhilfenahme des Titels ihre düstere Bedeutung entfalten. Blut als Währung, Blut als bestimmender Faktor ergeben einen blutigen Marsch gegen Ungerechtigkeit, Krieg und Unterdrückung, eine elektronische Initialzündung für mehr Selbstbestimmung.

„Blood“ ist nicht nur ein weiteres Album aus einer routiniert laufenden Maschine. Düster, bedrohlich, treibend und hymnisch wie eh und je, gelingt PROJECT PITCHFORK nach „BLACK“ schon wieder die große Überraschung: Ein in sich verzahntes, clever durchdachtes und ganz nebenbei höllisch kraftvolles Album, das auf der Tanzfläche vor allem für eines sorgen wird: Blutige Füße.